Der Twielenflether Leuchtturm
Der Alte Twielenflether Leuchtturm ist zu einem Schiffartsmuseum geworden, das
besichtigt werden kann.
Das Wahrzeichen hat beinahe 100 Jahre der Schiffahrt auf der Niederelbe
den Weg gewiesen. Von der Aufnahme des Leuchtbetriebes im Jahre 1893 bis zur Ablösung durch
einen modernen Nachfolger am 12. Oktober 1984 passierten die unterschiedlichsten Schiffe
Hollern-Twielenfleth.
Einen Überblick über die Vielfalt und Entwicklung der Schiffahrt erhält man heute bei einem
Besuch in eben diesem alten Leuchtturm, der zum Museum geworden ist.
Alle ausgestellten Modelle haben einen einheitlichen Maßstab von 1:1250. Ihre Funktion, ihr
Name, die wichtigsten Maße und technischen Daten und - wo dies der Erwähnung wert erschien
- auch ihr Schicksal ist jeweils kurz beschrieben.
Damit bietet sich dem Betrachter ein Bild von der Entwicklung der Schiffahrt im letzten
Jahrhundert. Die ausgestellten Pläne, Risse und Karten sowie die sonstigen Exponate runden
dies ab.
Für eine Führung wenden Sie sich einfach an Hans Heinrich Völkers (04141/76814)
oder Helmut Nodorp (04141/76872).
Die Twielenflether Mühle
Die Windmühle in Twielenfleth trägt den Namen "Venti Amica" (lat.: Freundin
des Windes) und ragt stolz über den Obsthöfen zwischen den Ortsteilen Hollern und Twielenfleth hervor.
Auch sie kann besichtigt werden, klopfen Sie einfach mal an die Tür, meistens ist wer da.
Die Hollerner Kirche
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St.-Mauritius-Kirche in Hollern, erste Kirche vermutlich eine Gründung des 13.Jh., Turm
älter.
Der Heilige Mauritius wurde bereits im 10. Jahrhundert in Norddeutschland von Magdeburg (Patron des Erzbistums Magdeburg) aus besonders vom Adel verehrt. Sein Namenstag
ist der 22. September. Mauritius war der ritterliche Anführer des afrikanischen Teils der
Thebäischen Legion, die nur aus Christen bestand. Als alle sich weigerten, den alten
Göttern zu opfern, wurde jeder zehnte Mann - und somit auch Mauritius - von Kaiser
enthauptet. Darstellungen des 12. und 13. Jahrhunderts zeigen den Heiligen Mauritius mit
zeitentsprechender Rüstung mit Fahne oder Lanze, Schwert und Schild, im späten Mittelalter
überwiegend mit dunkler Haut.
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Die Orgel
1575 Bau einer Orgel durch Dirck Hoyer, Hamburg, 1690 Neubau von Arp Schnitger, Umbau durch Philipp Furtwängler, Elze, 1850, durch Kemper, Lübeck, 1966. 28 Register.
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Die Twielenflether Kirche
St.-Georg/St.-Marien in Twielenfleth, Ursprung der Kirche St.Georg ist unklar. Die heutige
Kirche von 1819 hatte vermutlich bereits zwei Vorgängerkirchen (...).
St. Georg (Namenstag der 23. April), einer der 14 Nothelfer. Die bekannteste der um Georg
rankenden Legenden ist die Legende vom Drachenkampf (erste Drachenkampfdarstellung im
12.Jh.):In der Stadt Silena in Lybia vergiftete ein Drache die Stadt mit seinem Atem. Um
ihn zu besänftigen wurden ihm täglich 2 Lämmer geopfert, die bald nicht mehr aufzutreiben
waren. Nun verlangte er als Opfer die Söhne und Töchter der Stadt, und das Los fiel auf
die Königstochter, die weinend von ihren Eltern Abschied nahm. Georg tötete den Drachen
mit dem Schwert, nachdem sich der König mit allem Volk taufen ließ (heldische Bekämpfung
und Befreiung aus der Drachenwelt des Bösen durch ein neues Bewußtsein).
Der Altar
 Flügelaltar zu St.Marien in Twielenfleth: Der ursprüngliche Kanzelaltar, der bis 1963
bestand, wurde zum dreiteiligen Flügelaltar. Im Mittelschrein eine stehende Gottesmutter
auf der Mondsichel, seitlich links eine Darstellung der Verkündung Mariae, rechts die
Anbetung der Heiligen Drei Könige, darüber gotische Baldachine. In den Flügeln stehen die
zwölf Apostel mit ihren jeweiligen Attribunten (Ende des 15.Jh.).
Die Orgel
Die Orgel wurde, gemeinsam mit der Empore, um 1861 von Philipp Furtwängler aus Elze
gebaut. Die Orgel ist fast völlig in ihrem Originalzustand erhalten. 19 Register.
Quelle (Kirchen):
Drei Meilen Altes Land - Geschichte und Geschichten
Band III Seite 105 und Band IV Seite 126
Foto des Altars: Kuhnigk, 1995
aus gleichem Werk Band III Seite 105
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